Eine immersive Holocaust-Gedenkstätte von PixelHELPER.Wie können wir Jugendlichen die Schrecken des Holocaust vermitteln, wenn immer weniger Zeitzeugen persönlich davon berichten können?
Mit Auschwitz.us entwickelt die PixelHELPER Foundation eine mobile, immersive Gedenkstätte, die historische Bildung mit einer außergewöhnlichen Form der Geschichtsvermittlung verbindet. Unser Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus zu eröffnen und sie für die Gefahren von Antisemitismus, Rassismus und Menschenverachtung zu sensibilisieren. Ein Perspektivwechsel: Besucher schlüpfen in die Rolle der Verfolgten
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein geführter Rundgang durch eine szenisch rekonstruierte Konzentrationslager-Umgebung.Anders als in einem klassischen Museum betrachten die Besucher die Geschichte nicht ausschließlich von außen. Sie begeben sich symbolisch in die Rolle der Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ihrer Freiheit beraubt wurden.Darsteller in der Rolle historischer Lagerwachen führen die Besucher durch verschiedene Stationen des Konzentrationslagers. Dabei begegnen sie den Mechanismen eines menschenverachtenden Systems, in dem Millionen Menschen entrechtet, gedemütigt, ausgebeutet und ermordet wurden.
An den einzelnen Stationen werden historische Abläufe und Hintergründe vermittelt: von der Deportation und Ankunft über die Registrierung und den Lageralltag bis zu Zwangsarbeit, Terror und systematischer Vernichtung. Die Besucher erfahren, wie die nationalsozialistische Gewaltherrschaft organisiert war, welche Funktion die Wachmannschaften hatten und wie Menschen schrittweise ihrer Rechte, ihrer Freiheit und schließlich ihres Lebens beraubt wurden.
Geschichte nicht nur hören, sondern begreifen
Der bewusste Perspektivwechsel soll Jugendliche dazu anregen, sich intensiv mit den Erfahrungen der Verfolgten auseinanderzusetzen.Wie konnte eine Gesellschaft zulassen, dass Menschen systematisch ausgegrenzt und ermordet wurden? Wie funktionierten Propaganda, Gehorsam und staatlich organisierte Gewalt? Und welche Verantwortung trägt jeder Einzelne, wenn Menschenrechte bedroht werden?Auschwitz.us will nicht behaupten, dass sich das tatsächliche Leid der Opfer nacherleben lässt. Die Erfahrungen der Ermordeten und Überlebenden sind nicht reproduzierbar. Die szenische Annäherung soll vielmehr Fragen auslösen, historische Zusammenhänge verständlich machen und eine tiefere Beschäftigung mit den Schicksalen der Opfer ermöglichen.
Ein Lernort für eine neue Generation
Gerade junge Menschen wachsen heute in einer Welt digitaler Medien, interaktiver Geschichten und virtueller Erlebnisräume auf. Auschwitz.us greift diese Formen der Vermittlung auf, um historische Bildung zugänglich zu gestalten.Die immersive Führung wird durch historische Informationen, die Auseinandersetzung mit individuellen Schicksalen und Möglichkeiten zur gemeinsamen Reflexion ergänzt. Das Konzept richtet sich insbesondere an Schulklassen, Jugendgruppen und Bildungseinrichtungen.Im Mittelpunkt steht nicht die Inszenierung des Schreckens als Unterhaltung, sondern die pädagogische Aufarbeitung eines der größten Menschheitsverbrechen.
Erinnerung bedeutet Verantwortung
Mit Auschwitz.us möchte PixelHELPER einen mobilen Ort des Erinnerns schaffen, der Menschen dort erreicht, wo sie leben und lernen.Das Projekt soll Jugendliche ermutigen, historische Ereignisse kritisch zu hinterfragen, antisemitische Ideologien zu erkennen und sich aktiv für Demokratie, Menschenwürde und Toleranz einzusetzen.Denn wer versteht, wohin Ausgrenzung, Hass und Entmenschlichung führen können, kann Verantwortung dafür übernehmen, dass sich solche Verbrechen niemals wiederholen.
Auschwitz.us – Gegen das Vergessen. Gegen Antisemitismus. Für Menschlichkeit.
Ein Bildungs- und Erinnerungsprojekt der PixelHELPER Foundation.